Herber Rückschlag

Es war einmal ein engagierter Bürger, der Käse ohne Verpackung einkaufen wollte.

Leider musste er feststellen, dass jedes Käsestück nachdem es für ihn abgeschnitten wurde, komplett neu in Plastik eingepackt wurde.

Anstatt Plastik einzusparen hat er mehr Plastik produziert.

Tatort Tegut Käsetheke 2019.

Ein Kommentar zu “Herber Rückschlag
  1. Carmen sagt:

    Lieber umweltbewusster Bürger,

    in dieser Problematik musste ich leider auch viel Frust druchmachen. Ich konnte es nicht verstehen, wieso Käsestücke nochmal in Frischhaltefolie eingepackt werden müssen und nicht einzeln abgeschnitten werden können, wenn die Kund*innen sie bestellen. Ich hatte mich lange Zeit niciht getraut an der Käsetheke ein gesondertes Stück Käse zu bestellen, weil ich es albern fand ein Stück Käse in derselben Größe, wie die bereits in Frischhaltefolie abgepackten, zu bestellen, und in meiner mitgebrachten Dose mitzunehmen. Ich dachte auch noch, dass die Bedienung diese bereits vorbereiteten Käsestücke erstmal wegräumen muss um zum Käserad zu gelangen, was ich als sehr umständlich erachtete.

    Trotz Frust habe ich oft diese abgepackten Stücke gekauft und mich getröstet, dass es zumindest weniger Plastick ist, als wenn ich den Scheibenkäse aus der SB kaufe.

    Aber!! dann habe ich mich mal getraut und gebeten mir doch ein neues Stück Käse abzuscheiden und in meine Dose zu packen. Dabei habe ich erkannt, dass die Bedienung hinten in den Kühlschänken nochmal von jeder Käsesorte jeweils ein Käserad hat, von dem sie problemlos und ohne zu großem Auswand etwas abschneiden kann. Ich kaufe ab jetzt immer den Käse bei der Käsetheke im Tegut und bin über meine Erkenntnis sehr froh.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*