Bundeskabinett verabschiedet VerpackG-Novelle (1. Update)

Das Bundeskabinett hat am 20. Januar 2021 Neuregelungen im Verpackungsgesetz beschlossen. Sie betreffen Mehrweg bei Take-away sowie Pfand und Mindestrezyklatanteil bei Einwegkunststoffgetränkeflaschen.

Was haltet ihr davon ?

Hier zwei Auszüge aus einem Beitrag der Verpackungsindustrie.

Mehrweg:

“Ab 2023 sind Betriebe, die Essen oder Getränke außer Haus verkaufen, verpflichtet, für ihre Produkte auch Mehrwegverpackungen anzubieten. Dabei darf die Mehrwegvariante nicht teurer sein, als die entsprechende Einweglösung. Ausgenommen sind nur Betriebe, in denen maximal fünf Beschäftigte arbeiten und deren Ladenfläche 80 Quadratmetern nicht übersteigt. Sie werden allerdings verpflichtet, Behälter zu befüllen, die Kunden selber mitbringen.”

Pfandpflicht:

Ab 2022 wird nach der Novellierung des Verpackungsgesetzes ein Pfand auf alle Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff sowie auf alle Getränkedosen verpflichtend. Bisher geltende Ausnahmen für Fruchtsäfte und Mischgetränke entfallen. Bei Milcherzeugnissen gilt eine Übergangsfrist bis 2024. 

Quellen:

https://www.worldofprint.de/2021/01/23/dvi-zweischneidige-neuregelungen-des-verpackungsgesetzes/

Bundeskabinett verabschiedet VerpackG-Novelle (1. Update)

 

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